Ein Meilenstein für virtuelles Taekwondo
Der erste G1-Wettbewerb im virtuellen Taekwondo auf asiatischem Boden wurde am 19. Juli 2026 im Songam Sports Town Air Dome in Chuncheon erfolgreich abgeschlossen.
Der erste asiatische G1-Wettbewerb im virtuellen Taekwondo ging in Chuncheon, Republik Korea, erfolgreich zu Ende. 78 Athleten aus 15 Ländern traten bei den Chuncheon Korea Open International Taekwondo Championships 2026 in vier Ranglistenklassen an.
Der erste G1-Wettbewerb im virtuellen Taekwondo auf asiatischem Boden wurde am 19. Juli 2026 im Songam Sports Town Air Dome in Chuncheon erfolgreich abgeschlossen.
Die Veranstaltung war Teil der Chuncheon Korea Open International Taekwondo Championships 2026 und brachte 78 Athleten aus 15 Ländern zusammen. In den Altersklassen U14 und U35 wurden vier Titel vergeben.
Der Wettbewerb war das zweite offizielle World-Taekwondo-Ranglistenturnier in dieser Disziplin.
Virtuelles Taekwondo versetzt die Athleten mithilfe von Virtual-Reality-Ausrüstung in eine digitale Wettkampfumgebung. Bewegung, Reaktionsgeschwindigkeit, Timing und taktische Entscheidungen bestimmen den Ausgang der Runden.
Das Turnier wurde im direkten K.-o.-System ausgetragen. Jede Begegnung bestand aus maximal drei Runden von jeweils 60 Sekunden.
In den Mixed-Klassen konnten männliche und weibliche Teilnehmer direkt gegeneinander antreten.
Nguyen Thi Mong Quynh aus Vietnam gewann die U35-Mixed-Klasse vor Joseph Guimond aus den Vereinigten Staaten. Taehyung Kim aus der Republik Korea und Nong Thach Khiem aus Vietnam holten Bronze.
Nong Thach Khiem gewann die U35-Männerklasse. Darius Venerable von den Philippinen erhielt Silber, Nikolas Sharpe aus den Vereinigten Staaten und Gang Choi aus der Republik Korea Bronze.
Nguyen gewann auch die U35-Frauenklasse vor Yu Gyeong Kim. Nuray Kaznabek aus Kasachstan und Juvenile Faye Crisostomo von den Philippinen belegten die Bronzeränge.
Samuel Freimuth setzte sich im U14-Mixed-Finale mit 2:1 gegen Connor Anthony Ong durch. Ara Kim aus der Republik Korea und Nathanael Sean Ibrahim aus Indonesien gewannen Bronze.
Der erfolgreiche Abschluss der Veranstaltung unterstrich die Entwicklung des virtuellen Taekwondo zu einer strukturierten internationalen Disziplin.
Offizielle Ranglistenpunkte, festgelegte Altersklassen und die Teilnahme aus 15 Ländern verliehen dem Turnier eine Bedeutung, die über die Medaillenentscheidungen hinausging.
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